Matthias Förster, JG 53

BILD

Der bereits in der Jugend vorhandene Traum, bei Bastel- und Werkprojekten nicht erst am Ende festzustellen, ob sie wirklich funktionierten, sondern etwas systematisch so zu konstruieren, dass es auf Anhieb zufriedenstellt, wurde mit dem E-Technik-Studium an der TH Darmstadt zunehmend Wirklichkeit.
4 Jahre Assistententätigkeit am Institut Maschinendynamik von 78 bis 82 rundeten die Konstruktionsleidenschaft in Richtung Maschinenbau ab.
Dass die im Studium erworbenen theoretischen und praktischen Kenntnisse der Konstruktionssystematik mir im Rahmen einer Aushilfstätigkeit als Entwickler in der PDV (Prozessdatenverarbeitung) zu einem durchschlagenden Erfolg verhelfen und dazu führen sollten, dass ich als Elektrotechniker und Maschinenbauer zum IT-Entwickler werden sollte, hätte ich zu Studienzeiten nicht im Entferntesten zu träumen gewagt. Aber es stimmt schon: Damals wurde Software überwiegend von eher künstlerisch orientierten Einzelpersonen kreiiert, während die systematische Entwicklung wie in der Elektrotechnik oder im Maschinenbau eher nicht die Regel war.

Nach einigen Jahren erfolgreicher Tätigkeit als freier Mitarbeiter war ein größeres Lagerprojekt für ein führendes Waggonbauunternehmen der Anlass für den Sprung in die "vollständige Selbständigkeit". Heute betreue ich die Lagerverwaltungen größerer Unternehmen, die die Flexibilität und Preiswürdigkeit eines kleinen Zulieferers zu schätzen wissen.

Parallel dazu wurde meine Konstruktionsleidenschaft im Bereich des Maschinenbaues immer wieder gefordert, im privaten Bereich genauso wie im Umfeld meines Ruder- und Paddelvereines. Der durch gravierende Marketing-Versäumnisse begründete schleichende Untergang des Betriebssystemes VMS, aus meiner Sicht das für zuverlässige, kommerzielle Anwendungen mit Abstand beste, hat mich dazu bewogen, zunehmend im maschinenbautechnischen Umfeld tätig zu werden.

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